Uwe Kowski
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Kunsthalle Rostock

Eröffnung:
Samstag, 11. Januar 2020, 18 Uhr

Ausstellung:
12. Januar – 23. Februar 2020

Uwe Kowski, Traube, 2019, Öl auf Leinwand, 180 x 165 cm, Foto: Uwe Walter, Berlin

Was ist es, was bei der Vielseitigkeit der Malereien und ihrer Erscheinungsform das eigene, das typische, das Kowski’sche ausmacht, wenn es nicht an einer bestimmten Farbigkeit, einem Strich, einer Oberfläche festzumachen ist? Zunächst ist es vielleicht die Behandlung des Bildraums, der Leinwand.
„Für mich ist das Bild in erster Linie eine Fläche, sollte sich da ein Raum ergeben, umso besser“, sagt Kowski. Der Raum ergibt sich aber nicht, indem er nach den klassischen Prinzipien der Malerei mit Vorder- und Hintergrund arbeitet, mit Tiefenperspektive oder Fluchtpunkten. Seine Malerei ist überall auf dem Bild, nimmt den gesamten Bildraum ein, und oft meint man, das Bild könnte neben dem Keilrahmen weitergehen, als wäre das Gemalte nur ein Ausschnitt aus etwas Größerem.
Und dann ist da diese ungebändigte Dynamik, die jedes Bild beherrscht. Manchmal scheint es, als würden die Farben einer äußeren Kraft, einem Auslöser folgen und diese im Bild bündeln. Manchmal entstehen Konglomerate von Farbflecken oder Gruppen von Silhouetten in einer Bildecke, die wie von der Schwerkraft angezogen wirken, dann wieder scheinen die Farben von innen nach außen zu explodieren, als wollten sie die Leinwand, so schnell es geht, verlassen. Und auch in den ruhigen, harmonischen Bildern, in denen ganz bewusst nur eine Richtung vorgegeben ist, entsteht Bewegung, wie das Kräuseln der Oberfläche auf einem stillen Gewässer oder die Ruhe vor dem Sturm.

Ausschnitt aus dem Text im Ausstellungskatalog von Leonie Pfennig

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im MMKoehn Verlag.

Am Sonntag, den 12. Januar 2020 um 14 Uhr findet ein Künstlergespräch
mit Uwe Kowski und Gerd Harry Lybke unter der Moderation von Leonie Pfennig statt.

Kunsthalle Rostock
Hamburger Straße 40
18069 Rostock

 
 

BieneFeld
Alles nur Erinnerung
Schweriner Kunst- und Museumsverein
2. November 2019 – 12. Januar 2020

Ort: Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
Alter Garten 2
19055 Schwerin

 

Gilgian Gelzer
A Light Year Away
Galerie Jean Fournier, Paris
12. September – 9. November 2019

 

Berliner Zeitung vom 16. Mai 2019:

Die Natur im Bilderrahmen

Galerie Born lud drei Niederländer ein, um die gemalte Welt vor ihrem Fenster zu zeigen

Es war nicht etwa einer der großen niederländischen Maler von Stillleben und Nature-morte-Motiven des Goldenen Zeitalters, die diese Zeile hinterließen. Der französiche Romantiker Delacroix ließ fast ein Jahrhundert später die Nachwelt wissen, dass es darauf ankäme, das „Vokabular der Natur“ in eine individuelle Sprache zu übersetzen. Das war sehr modern. Ganz in diesem Sinne „übersetzen“ drei Niederlände – Marc Mulders, Reinoud van Vught und Han Klinkhamer – die Welt vor ihrem Atelierfenster in ein sinnliches Universum aus Realität und Abstraktion. Von Ingeborg Ruthe

 

Martin Assig
Weil ich geboren wurde
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
21. Mai 2019 – 1. September 2019

 

Gilgian Gelzer
Musée des Beaux-Arts de Caen
23. März 2019 – 1. September 2019

 

Lucy Teasdale
Three black pears
Kunstverein Galerie am Markt Schwäbisch Hall, Germany
10. Februar 2019 – 14. April 2019

 

Michael Markwick
New songs to learn and sing
Martin von Wagner Museum, Würzburg, Germany
12. Dezember 2018 – 4. April 2019

 

Uwe Kowski und Kai Schiemenz
Reflection
AKI Gallery Taipeh, Taiwan
17. November – 30. Dezember 2018

 

Strawalde / Jürgen Böttcher.
Zeichnung, Malerei, Film
Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung
bis 27. Januar 2019

 

Gillian Gelzer
L´árt du dessin
Musée des Beaux Arts, Rouen
8. November 2018 – 11. Februar 2019

 

Daniel Schlier
Galerie Jean Brolly
27. Oktober – 17. November 2018

 

Martin Assig
Bodenbild, 2018
Kunstmuseum Kloster unser lieben Frauen, Magdeburg

 

HENRI JACOBS – Odradek
17. Februar – 6. Mai 2018
Malmö Konsthall, Schweden

 

STRAWALDE – Malerei und Collagen
4. Februar – 25. März 2018
Galerie Schrade Mochental

 

GILGIAN GELZER – Nix
19. November – 11. Februar 2018
Galerie Jean Fournier, Paris

 

GILGIAN GELZER – Contact
12. Mai – 12. Juli 2017
Beaux-Arts de Paris

 

MARTIN ASSIG – Einsicht Eigenart
28. April – 2. September 2017
Galerie Volker Diehl, Berlin

 

GALERIE BORN – paper position
28. – 30. April 2017, 10 – 20 Uhr
Eröffnung: Do, 27. April 2017, 17 – 21 Uhr
Bikini Berlin
Budapester Str. 38–50, 10787 Berlin
Ausgestellte Künstler: Martin Assig, Biene Feld

 

GILGIAN GELZER – Pencilmania
14. Januar – 23. April 2017
Kunstmuseum Solothurn

 

UWE KOWSKI – Matrix
14. Januar – 25. Februar 2017
Galerie Eigen + Art / Leipzig

 

MARTIN ASSIG im KOLUMBA / Köln
„Me in a no-time state“ – Über das Individuum
10 Jahre Kolumba, 2007 – 20017
15. September 2017 – 14. August 2018

 

MARTIN ASSIG – Ausstellungsbeteiligung
VERMISST – Die blauen Pferde von Franz Marc
3. März – 5. Juni 2017
Haus am Waldsee / Berlin
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